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Zweite Wortliste zum Gotischlernen

𐌲𐌻𐌰𐍃/*glas, st. N. (a) – Glas
𐌲𐌿𐌻𐌸/gulþ, st. N. (a) – Gold
𐍄𐍂𐌹𐌿/triu, st. N. (a) (wa) – Holz
𐌷𐌿𐌽𐌳𐍃/hunds, st. M. (a) – Hund
𐍃𐍅𐌰/swa – so
𐌺𐌰𐍄𐍄𐌰/*katta, st. F. (o) – Katze

Glas habe ich zwar selbst rekonstruiert, aber es kommt auch schon in der dritten Auflage des English to gothic neologism dictionary aus dem Jahr 2006 vor. Das Wort katta habe ich so aus dem Anhang von Balþos Gadedeis Aþalhaidais in Sildaleikalanda.

English to gothic neologism dictionary

http://www.geocities.ws/gutiska/lex/neologism.pdf

Erste Wortliste zum Gotischlernen

𐌰𐍂𐌰/**ara, sw. M. (n) – Adler
𐌱𐌰𐌲𐌼𐌰𐍅𐌿𐌻𐌻𐌰/+bagmawulla, st. F. (o) – Baumwolle
𐌱𐌰𐌹𐍂𐌰/*baíra, sw. M. – Bär
𐌱𐍉𐌺𐍃/**boks, st. F. – Buche
𐌰𐌹𐌺𐍃/*áiks, st. F. (o) – Eiche
𐌴𐌹𐍃𐌰𐍂𐌽/*eisarn, st. N. (a) – Eisen
𐌹𐍄𐌰𐌽/itan – essen
𐌲𐌰𐌲𐌲𐌰𐌽/gangan – gehen

Wörter mit einem Stern sind Rekonstruktionen aus der Wörterbuchseite von Gerhard Köbler. Wörter mit zwei Sternen habe ich selbst Rekonstruiert. Wörter mit Plus sind Neubildungen. Wo ⟨𐌲𐌲⟩ als [⁠ŋg⁠] ausgesprochen wird, gebe ich es in der Umschrift als ⟨ng⟩ wieder.

http://www.koeblergerhard.de/gotwbhin.html

Vierte Wortliste zum Lateinlernen

argilla, argillae, f. – Ton
sulpur, sulpuris, n. – Schwefel
lutum, lutī, n. – Lehm
dormīre – schlafen
domus, domī, f. – Haus
dominus, dominī, m. – Herr
sōl, sōlis, m. – Sonne
lūna, lūnae, f. – Mond

Dritte Wortliste zum Lateinlernen

aut – oder (ausschließlich)
vel – oder (einschließlich)
-que – als auch
et – und
cruor, cruōris, m. – Blut (aus Wunden)
pēs, pedis, m. – Fuß
manus, manūs, f. – Hand
caput, capitis, n. – Kopf

Zweite Wortliste zum Lateinlernen

vitrum, vitrī, n. – Glas
aurum, aurī, n. – Gold
lignum, lignī, n. – Holz
canis, canis, m. – Hund
ita – so
cattus, cattī, m. – Katze

Erste Wortliste zum Lateinlernen

aquila, aquilae, f. – Adler
gossypium, gossypiī, n. – Baumwolle
ursus, ursī, m. – Bär
fāgus, fāgī, f. – Buche
quercus, quercī, f. – Eiche
ferrum, ferrī, n. – Eisen
edere – essen
īre – gehen

Selbslautfolgen im Berbice-Niederländischen

Die unbetonten Selbstlaute /u/ und /i/ sind je nach Selbstlautfolge, je nach Wort, oder wahlweise unsilbisch. Jene, die immer unsilbisch sind, notiere ich als ⟨w⟩ oder ⟨j⟩, die anderen als ⟨u⟩ oder ⟨i⟩. (Kouwenberg 1992:280-281) Am Silbenanfang (Kouwenberg 1992:282) und zwischen Selbstlauten kommt immer /w/ und /j/.

/aɪ̯/ – ⟨aj⟩: Das /i/ ist nie silbisch.

/aʊ̯/ – ⟨aw⟩: Das /u/ ist nie silbisch.

/eʊ̯/ – ⟨ew⟩: Das /u/ ist nie silbisch. „The /eu/ sequence is always pronounced as [ew].“ (Kouwenberg 1994:628)

/oɪ̯/ – ⟨oj⟩: Das /i/ ist nie silbisch.

/’oi/ – ⟨oi⟩: Es kommt nur im Dialekt von Wiruni, im Wort goi vor. ↓/u’ei/

/uɪ̯/ – ⟨uj⟩: Das /i/ ist nie silbisch.

/’ei/ – ⟨ei⟩: Das /i/ ist meistens silbisch. Wenn es vom Suffix -te gefolgt würde, kann es wegfallen.

/’ou/ – ⟨ou⟩: Das /u/ ist meistens silbisch. Dieser Zwielaut kommt nur in trou vor. Wenn es vom Suffix -te gefolgt würde, kann es wegfallen.

/i’a/ – ⟨ia⟩: Das /i/ ist selten silbisch; in manchen Wörtern, wie in benjangga und kjama nie. Bei benjangga dürfte es daran liegen, /i/ und /a/ zu einer Silbe geworden sind. Bei kjama vermute ich, daß man sich die Luft für die vergleichsweise laute Lautfolge /ama/ aufspart.

/i’e/ – ⟨ie⟩/⟨iè⟩: Das /i/ ist selten silbisch.

/u’e/ – ⟨ue⟩/⟨uè⟩: Das /u/ ist selten silbisch. Dwesn, gwende, ástwele und gwei sind immer mit /w/. Mir fällt es schwer hierfür Gründe anzugeben. Bei dwesn könnte der Grund sein, daß schon das /n/ silbisch gewesen ist, und man in so einem kurzen Wort nicht mehr Silben haben wollte. Es kann aber auch sein, daß Silvia es zufällig nur mit /w/ gehört hat, weil es selten verwendet wurde. Die anderen drei sind mit /w/ einfach sehr angenehm auszusprechen. Es kann sein, daß es weitere Beispiele gebe.

/i’o/ – ⟨io⟩: Das /i/ ist meistens silbisch.

/u’ei/ – ⟨uei⟩/⟨wei⟩
Diese Abfolge kommt nur in gwei und duei vor. Im Dialekt von Wiruni sagt man goi und doj oder duj. Ich vermute, daß das /u/ von duei wegen der leichten Aussprache silbisch geblieben sei. Auf Kalaḅarịsch sagt man ḍụ́ẹ́ị́n.

/i’aʊ̯/ – ⟨iaw⟩
Diese Abfolge kommt nur in bakliaw vor.

(Kouwenberg 1992:280-281)

Folgende Worte haben ungewohnte Selbstlautfolgen:
masuá, hua, soari