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Von den Fischen.

Ein Aal ist ein Fisch.
Ein Wal ist ein Fisch.
Ein Biber ist ein Fisch.
Eine Seekuh ist ein Fisch.
Ein Lungenfisch ist ein Fisch.
Ein Quastenflosser ist ein Fisch.
Und eine Bisamrate kann man auch essen.

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Please learn Negerhollands!

Negerhollands is a language unique to the Virgin Islands. It is easy and well documented. The learning materials are in Dutch, Danish and German but if you don’t understand any of those I will help you by translating what you need. Don’t be shy to aks because I am very happy about everyone interested. I am also translating the Danish written grammar book for Negerhollands into German and I am planing for an English edition already.

Rößgen, oder Zierrathen.

Rößgen, oder Zierrathen, ſo gleichfalls gegoſſen werden, wie man auf der Ehrhardiſchen Schrifftprobe zu Ende ſiehet, ſie werden vielmahls ſtatt einer Leiſte bey Anfang eines Wercks gebraucht, ingleichen auch in Colum Tituln, oder ſonſt etwas auszuzieren, man findet ſie auf unterſchiedliche Kegel der Schrifften gegoſſen.

Die ſo nöthig als nützliche Buchdruckerkunſt und Schriftgießerey. Band 2. Seite 214.

Ich brauche den Begriff für die Vorrede, die ich meiner Übersetzung beifügen will. Wahrscheinlich muß ich die Rößgen oder Zierrathen von Hand nachzeichnen. Es kann sein, daß ich die Schreibweise ändern muß. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich überhaupt für eine Rechtschreibung verwenden werde.

Chinesisches Sprichwort auf Latein und Deutsch.

Chinenſes habere duos oculos, Europæos unum, & qvod hominum eſt reliqvum, cœcutire.

Die Chinſeser ſehen mit zweyen
die Leute in Europa mit einem Auge
die andern alle ſind gar blind.

Ich habe das Sprichwort zufällig in diesem Buch gefunden:

DrVCkerey zV KeMnItz |erſte BLätter/ |Von |Der löblichen und |unſchätzbaren |Buchdruckerey-Kunſt |Erfindung/Nutz und |Beförderung. [1661. Seite 8.]

Nochmal zur Übersetzung.

Gestern habe ich erkannt, daß die Art wie ich die Grammatik übersetze, so angelegt ist, als hätte Herr Magens sie selbst geschrieben, wenn er Deutsch gekonnt hätte. Es gäbe aber noch zwei andere geeignete Arten zu übersetzen. Die eine wäre so zu schreiben, wie ein gleichaltriger Deutscher aus jener Zeit geschrieben hätte. Das wäre schon ein bißchen moderner, weil die Rechtschreibung im Original, besonders bezüglich Groß-Klein-Schreibung und der Verwendung der Bindestriche, im Deutschen altmodisch ist. Die andere wäre so zu schreiben wie ein Übersetzer, der kurz nach der Veröffentlichung eine deutsche Übersetzung geschrieben hätte. Das wäre die modernste Art, denn er hätte sich nicht die Mühe gemacht den Stil und die Rechtschreibung des Dänischen nachzuahmen und hätte auch für ein Publikum seiner Zeit geschrieben.

Neben der Rechtschreibung würde ich auch, je nach dem, welche Art ich wähle, unbetontes /e/ mehr oder weniger häufig einsetzen. Den Schreibstil müßte ich nicht ändern, da ähnliche Stile über das ganze Jahrhundert vorgekommen sind.

Deutsche Übersetzung der Widmung.

Euer
Hoch-Gräfliche Excellence,
Hoch- und Wohlgeborner Herr,
Herr
Otto Thott,
Herr zu Gaunøe, Lindesvold
und Strandegaard.
Ritter des Elephanten.
Geheimer Rath im geheimen Conſeil.
Ober-Secretaire in der Däniſchen Cancelley.
Præſes des Collegio de Curſu Evangelii
promovendo, wie auch des Königlichen
Wäyſenhauſes.
Erſter General-Kirchen-Jnſpector.
Præſes der Königlichen Societät der Wiſſenſchaften,
wie auch
Patronus der Academie zu Copenhagen,
und
Schul-Herr der Herlufholmſchen Schule, ⁊c. ⁊c.

Euer Hoch-Gräfliche
Excellence,
Gnädiger Herr!

Euer Hoch-Gräfliche Excellence weitberühmter Eifer unſrer Evangeliſchen Religion wahre Lehre bey den Heiden in dieſem Theile der Welt fortzupflantzen, und das Mißions Weſen zu beſorgen, hat mir die Freymüthigkeit gegeben, nachdem ich geſehen hatte, daß die von mir zum Zeitvertreib aufgeſetzte Grammatica der Creoliſchen Sprache auf dieſen Däniſchen Eylanden, vom Hohen General-Kirchen-Jnſpections Collegio approbirt, und zur endlichen Reviſion verſandt, um zum Drucke befördert zu werden, in gröſſeſter Unterthänigkeit dieſe von mir aufgeſetzte Grammatica Eurer Hoch-Gräflichen Excellence zu dediciren, als euer beſter Freund und Patron. Jch will also mich und meine Familie unterthänigſt in Euer Hoch-Gräflichen Excellence hohes Patrocinio recommendirt haben, und verbleibe mit gröſſeſter Unterthänigkeit

Euer Hoch-Gräfliche
Excellence

St. Jan,
den 24 April 1769.

unterthänigſter Diener,
J. M. Magens.

Vorrede des Auctoris.

Was die Creoliſche Sprache, die auf allen Weſtindiſchen Eilanden gebrauchet wird, angeht, ſo muß man obſerviren, daß eine jede Nation ihre a parte Sprache hat, ſo daß ſie folglich einander nicht verſtehen können.

Die auf den Däniſchen Eilanden gebräuchliche Creoliſche Sprache wird vom Holländiſchen derivirt, aus der Urſache, daß die erſten Einwandrer meiſtentheils aus den Holländiſchen Provintzen in Europa waren.

Das auf den Frantzöſiſchen Eilanden gebräuchliche Creoliſch wird vom Frantzöſiſchen derivirt. Die auf den Engliſchen und manchen Holländiſchen Eilanden gebräuchliche Sprache wird vom Engliſchen derivirt.

Die Spaniſche Creoliſche Sprache wird vom Spaniſchen derivirt, und wird auf den Spaniſchen Eilanden und auf Curacao geſprochen, welche Holländiſch iſt.

An der veſten Küſte wird eien Creoliſche Sprache geſprochen, die aus Spaniſch und Indianiſch componirt iſt.

Von der erſten, die auf den drey däniſchen Eilanden geſprochen wird, handelt dieſe Grammatica, wovon nur wenig zu obſerviren iſt; Doch das wenige, das man kan, folgt hernach Grammatice-Weiſe zuſammengefaßt.

Da nun dieſe Creoliſche Sprache vom Holländiſchen derivirt iſt, ſo iſt es eine Nothwendigkeit, daß der der das erſte haſtig lernen will, das letzte verſtehen kan; Das iſt die Urſache, daß die, welche aus Holländiſchen Städten hier her kommen, eher die Neger verſtehen, und mit ihnen umgehen lernen können, als die, die aus andern Städten kommen.

Ich darf auſſerdem erinnern, daß falls jemand ſich eine Idee von der Creoliſchen Sprache nach der Neger Ausſprache formiren will, er ſich ſo ſehr darinnen verlieret, weil ſie die Litteras Gutturales nicht recht ausſprechen können, ſondern ſie meiſtentheils auslaſſen, auch, wenn zween Conſonanten zuſammen kommen, ſpricht man ſie nicht allezeit beide aus: Um nicht eine irregulaire oder unendliche Arbeit zu thun, bin ich der Pronunciation gefolget, die die blancken Eingebornen gebrauchen, auch will ich alſo hoffen, daß alle Rechtſinnigen werden beyfallen müſſen, daß es das beſte und ſicherſte iſt Regeln zu formiren, um nach ihnen eine Sprache zu componiren, die auf allen drey Däniſchen Eilanden nützlich und dienlich ſein kan.

Auctor.